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Trinkgeld auf Reisen

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Trinkgeld auf Reisen

 

Die Frage nach dem Trinkgeld stellt man sich spätesten beim ersten beim ersten Restaurant Besuch im Urlaub oder auf Reisen.

 

Aber wie ist das den nun jetzt mit diesem verflixten Trinkgeld? Gibt man welches und wie viel, oder lässt man es sein!?

 

Den längst nicht in jeder Destination ist es angebracht dem Kellner, Kofferträger oder Kassier noch einen kleinen extra Betrag dazu zugeben, in einige Ländern wird dies sogar als unfreundlich angesehen!

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Damit ihr euch nicht bereits zum Start eures Urlaubes den ersten Fauxpas leistet findet ihr hier eine Auflistung wo es angebracht ist Trinkgeld zu Geben und in welchen mass.

 

Nicht nur geben oder nicht geben ist entscheidend auch ein zu hohes Trinkgeld kann sich schlecht auswirken, der beschenkte wird sich sicherlich darüber erfreuen, der nächste Gast oder Einheimische allerdings nicht.

 

Trinkgeld im Masse

Permanent zu hohe Trinkgelder haben zur folge das die Einheimischen des jeweiligen Reiselandes in Zukunft mit dem „normalen“ Trinkgeld unzufrieden werden. Für uns aus gut verdienenden EU-Ländern stammenden Reisenden ist es nicht ein Problem in Afrika das doppelte Trinkgeld zu geben, für den Einheimischen wird es auf Dauer jedoch eines werden.

 

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Wo und wie viel?

Nordamerika

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In den USA und Kanada wird üblicherweise ein Trinkgeld erwartet. Im Restaurant sind es etwa 15 bis 20 Prozent, falls keine Servicegebühr angegeben ist. Die Kellner in Nordamerika sind oft auf ihr Trinkgeld angewiesen, da sie meistens nur einen niedrigen Stundenlohn erhalten. Deshalb erwarten Barkeeper pro Getränk 1 bis 2 Dollar Trinkgeld. Im Hotel wird für das Koffertragen sowie pro Nacht 1 bis 2 Dollar und im Taxi ca. 15 Prozent Trinkgeld bezahlt.

 

Südamerika

Bei einem Restaurantbesuch werden 10 Prozent Trinkgeld gegeben. In einem Hotel sieht es anders aus, dort sind in städtischen Hotels 1 Dollar pro Gepäckstück angebracht, auf dem Land legt man lieber noch ein paar extra Dollar drauf. Im Taxi wird kein Trinkgeld erwartet, aber es freut sich jeder Taxifahre wenn Du den Betrag aufrundest.

 

Australien & Neuseeland

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Trinkgeld wird in australischen Restaurants nur in gehobener Gastronomie erwartet, da sind 10 Prozent angebracht. In Neuseeland hingegen muss kein Trinkgeld gegeben werden. Im Hotel darf in beiden Ländern wiederum pro getragenem Gepäckstück 1 bis 2 Dollar bezahlt werden. In australischen Taxis darf das Rückgeld behalten werden, in Neuseeland hingegen legt man lieber 10 Prozent drauf.

 

Asien

In China, Vietnam, Malaysia und Japan wird Trinkgeld als unhöflich angesehen und kann den Kellner sogar verärgern. Daher lieber das Rückgeld einstecken. In Hongkong wird hingegen 10 Prozent erwartet und auch in Thailand ist ein Trinkgeld von ca. 10 Prozent üblich. In touristischen Bars darf aufgerundet werden. In Hongkong ist es außerdem üblich, dem Hotelpersonal Trinkgeld von ca. 10 HK-Dollar zu geben. In luxuriösen Hotels gibt man etwa 10 bis 20 Prozent. Auch bei Taxifahrten spalten sich die Sitten: In China und Japan wird ohne Trinkgeld bezahlt, auf dem restlichen Kontinent darf man den Betrag gern aufrunden.

 

Afrika

In Tunesien, Marokko und Ägypten verrechnet man im Restaurant 10 Prozent Trinkgeld, auch «Bakschisch» genannt. In Südafrika sind es sogar 15 Prozent. Für das Gepäckstück wird auch eine kleine Aufmerksamkeit erwartet, in manchen Ländern wie Ägypten ist Trinkgeld auch in Toiletten angebracht. Dem Taxifahrer zahlt man üblicherweise auch 10 Prozent mehr.

 

Indien

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Beim Restaurantbesuch wird 10 Prozent Trinkgeld erwartet, falls keine Servicegebühr anfällt. Das Hotelpersonal wird ebenfalls mit einem kleinen Zubrot fü’rs Koffertragen entlohnt. Im Taxi rundet man den Betrag höchstens auf, gibt aber kein großes Trinkgeld.

 

Italien & Spanien

In Italien und Spanien wird Trinkgeld gern angenommen. Etwa im Restaurant darf dem Kellner mit einem Trinkgeld von gut 10 Prozent gedankt werden. Weniger, wenn bereits ein Zuschlag für das Gedeck erhoben wurde. Im Hotel sind 5 Euro pro Übernachtung üblich.

 

Griechenland

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In Griechenland darf der Gast ein kleines Trinkgeld nicht vergessen. In gehobenen Restaurants freut man sich über 10 Prozent, bei geringerem Standard oder im Taxi kann man den Betrag aufrunden. Zudem werden Gesten in Form von Trinkgeld im Hotel geschätzt: Dem Zimmermädchen darf das Trinkgeld persönlich überreicht werden oder auf dem Hotelzimmer hinterlegt werden.

 

Skandinavien

In Finnland, Norwegen und Dänemark ist Trinkgeld, wie in den meisten skandinavischen LåΩändern, eher unüblich. Aus der Reihe tanzt Schweden: Hier gilt in Restaurants ein Zuschlag von mindestens 10 Prozent als angemessen.

 

Frankreich

Bei den Franzosen ist im Hotel ein Trinkgeld nicht unbedingt notwendig, im Taxi kann von 10 Prozent und im Restaurant von 10 bis 15 Prozent ausgegangen werden. Doch Vorsicht: Aufgerundet wird bei der Rechnung nicht. Das Geld wird stattdessen nach dem Bezahlen auf dem Tisch hinterlassen.

 

Grossbritannien

Häufig ist in britischen Restaurants bereits eine „Service Charge“ im Preis inbegriffen. Falls nicht, ist der Gast mit einem Trinkgeld von 10 bis 15 Prozent auf der sicheren Seite. Im Hotel darf man dem Zimmermädchen mit einem Pfund pro Übernachtung danken und beim Bezahlen im Taxi: den Fahrpreis aufrunden.

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