Home»Asien»Reise durch Laos

Reise durch Laos

1
Shares
Pinterest Google+

Reise durch Laos

Eine Reise durch Laos ist wie ein Besuch in einer vergessene Welt. Vom goldenen Dreieck bis hin zu den unberührten Ufern des Mekongs, Laos ist so geheimnisvoll wie faszinierend.
Laos liegt umgeben von den südostasiatischen Ländern Vietnam, Thailand, Myanmar, China und Kambodscha und hat damit keine Küste – aber dafür den Mekong Fluss, welcher sich fast über 2000 km durch das Land erstreckt und auch die Grenze zu Thailand und Myanmar bildet.

 

Das Land besteht zu fast 90 % aus gebirgigem Gelände, welches sich hervorragend für Kletter-, Wander-, oder Velotouren eignet. Entdecke auf deiner Reise durch Laos die restlichen 10 % des sanften Tieflandes im Süden mit grünen Tälern, Reisfeldern und Obstanbaugebieten. Laos ist perfekt für alle Reisende, die auf der Suche nach Abenteuer und wilder Natur sind. Trotzdem ist das Land kein reiner Abenteuerspielplatz. Das stark vom Buddhismus geprägte Land konnte sich seinen typischen Charakter bewahren. Selbst in der lebendigen Hauptstadt Vientiane und den anderen grösseren Städten wie Pakse oder Luang Prabang sucht man stressige Alltagshektik vergeblich auf der Reise durch Laos: die Laoten sind bekannt für ihr sanftes und entspanntes Gemüt. Hier ticken die Uhren immer ein bisschen langsamer.

 
 

 Reiseziele

Luang Prabang

Auf der Reise durch Laos, Tief in den Bergen von Laos, am Ufer des Mekong, im Grün des Dschungels versunken, liegt Luang Prabang. Luang Prabang war die Hauptstadt von Lane Xang, dem mächtigen Reich der „ein Millionen Elefanten“, und über Jahrhunderte Sitz der Könige von Laos. Bis heute ist Luang Prabang Zentrum des laotischen Buddhismus. Noch immer bestimmt die Religion den Rhythmus der Stadt, sind die Pagoden das Herz der Nachbarschaften und machen sich jeden Morgen, noch vor Sonnenaufgang, die Mönche und Novizen auf den Weg, um von den Gläubigen das Essen für den Tag zu erbitten. Lange war Luang Prabang isoliert, lag abgelegen hinter dem Bambusvorhang des kommunistischen Indochina. Die Zeit, das tropische Klima, die Feuchtigkeit, haben ihre Spuren hinterlassen. Manche der alten Holzbauten verfallen. Seit sich Laos öffnet und Luang Prabang zum Weltkulturerbe erklärt wurde, wird mit ausländischer Hilfe restauriert. Immer mehr Touristen besuchen die Stadt. Doch noch lebt Luang Prabang, wie es immer gelebt hat – im sanften Rhythmus der Religion, ruhig, fast gemächlich fliesst die Zeit, in der alten Königsstadt am Mekong.

Vang Vieng

Die kleine Stadt Vang Vieng liegt idyllisch am Ufer des Flusses Nam Song zwischen Luang Prabang und der Hauptstadt Vientiane. Der Ort wird von einer malerischen Bergwelt mit unzähligen Karst-Höhlen und einem sattgrünen Regenwald umgeben.
Vang Vieng hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen grossen Wandel erlebt. Noch Mitte der 90er Jahre war die Region touristisch fast gänzlich unerschlossen, doch schon wenige Jahre später mauserte sich das Städtchen zur Partymetropole für Backpacker mit all den negativen Begleiterscheinungen. Die Verhältnisse eskalierten noch einige Zeit, bis im Jahr 2012 aufgrund einiger alkoholbedingter Tubing-Unfälle auf dem Fluss, viele der Bars und Nachtlokale geschlossen wurden.
Oft wird Vang Vieng nur als Etappenort zwischen Luang Prabang und Vientiane angesehen. Doch die Umgebung hat besonders für Aktiv- und Abenteuerurlauber zahlreiche Erkundungstouren parat. So wandelt sich die einstige Partyhochburg mit ihrer beeindruckenden Karstlandschaft mehr und mehr zum Ferienparadies für Naturliebhaber.

Vientiane

Vientiane, die am Mekong gelegene Hauptstadt von Laos, ist im Vergleich zu anderen Metropolen ein ruhiges Fleckchen. Rund 750 000 Menschen wohnen hier direkt an der Grenze zum Nachbarn Thailand.
Strassennahmen helfen einem in Vientiane wenig weiter. Hilfsbereite Laoten verweisen einem eher in Richtung eines bekannten Gebäudes. Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist wohl die That Luang Stupa, die zugleich auch die wichtigste religiöse Stätte von Laos ist. Schon von weitem sieht man die vielen goldenen Türmchen in den Himmel ragen. Bei Sonnenuntergang scheint die Hauptkuppel wie in flüssiges Feuer getaucht – ein wirklich beeindruckender Anblick.
Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Wat Si Saket, der älteste Tempel der Stadt, der heute als Museum genutzt wird und das Patuxai, eine laotische Interpretation des Pariser Arc de Triomphe. Etwas ausserhalb von Vientiane, ca. 25 km südöstlich des Zentrums liegt der Buddha-Park Xieng Khuan. Dieser Park, auch Stadt des Geistes genannt, beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung zahlreicher teilweise riesiger Statuen und Skulpturen von buddhistischen und auch hinduistischen Gottheiten sowie Tieren und Fabelwesen.
Wieder zurück in Vientiane empfiehlt sich zudem noch ein Besuche des COPE Visitor Centre (Cooperative Orthotic and Prosthetic Enterprise). Hier haben sich Menschen zusammengefunden, die Opfern helfen, die verstümmelt wurden, typischerweise infolge des Kontaktes mit einem amerikanischen Sprengkörper (UXO: Unexploded Ordnance). Laos trägt den traurigen Rekord des am stärksten bombardierten Landes der Welt. Auch heute noch, Jahrzehnte nach dem Vietnamkrieg, liegen unzählige nicht detonierte Kampfmittel auf laotischen Boden. Das COPE Visitor Centre bietet Besuchern die Möglichkeit, die gravierenden Auswirkungen von Blindgängern auf Laos innerhalb einer kostenlosen Dauerausstellung besser zu verstehen.
Zum vollständigen Kennenlernen der Stadt Vientiane gehört auch ein Spaziergang entlang der Mekong Riverfront. Zahlreiche laotische Restaurants, Cafés und Shops warten hier auf Besucher. Richtig interessant wird es nach Sonnenuntergang, wenn sich die Souvenirhändler auf der Promenade versammeln und ihr riesiges Sortiment anpreisen. Die Mekong Riverfront eignet sich ideal, um bei einem kühlen „Beerlao“ einen erlebnisreichen Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Bolaven Plateau

Das Bolaven Plateau liegt im Süden des Landes in einem alten Vulkan der vor Millionen von Jahren ausgebrochen ist. Die Hochebene ist bis zu 1300 Meter hoch und hat eine Fläche von rund 10.000 Km³. Bolaven ist weithin bekannt für seine zahlreichen Tee- und Kaffeeplantagen, die in dieser relativ kühlen Gegend hervorragend gedeihen. Zudem begünstigt der fruchtbare Vulkanboden der Region den Anbau und lässt einen der besten Arabica-Kaffees der Welt entstehen. Wer das Plateau bereist, sollte unbedingt an einer der vielen Plantagen anhalten und eine oder mehrere Tassen probieren.
Die vielen malerischen Wasserfälle sind ein weiteres Highlight des Bolaven Plateau. In einigen kann man schwimmen, an anderen ein Picknick machen. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der Wasserfälle Tad Fane, Tad Katamtok und Tad Yuang.
Pakse ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge ins Bolaven Plateau. Von hier aus kann man Tagestouren oder mehrtägige Trips unternehmen. Der besondere Tipp: Ein eigenes Moped mieten (ab 8$/Tag) und in 2 – 3 Tagen den „Loop“ fahren.

Si Phan Don

Die Viertausend Inseln – Si Phan Don – sind ein tropisches Inselparadies inmitten des Binnenlandes Laos, etwa 150 Kilometer südlich von Pakse. Der Mekong verzweigt sich in dieser Region so stark, dass viele kleine Eilande mit palmengesäumten Stränden und feinem Sand entstehen.
Si Phan Don gibt einen sehr authentischen Einblick in das laotische Leben. In der Nacht ist der Mekong mit kleinen Lichtern der Fischerboote durchsetzt. Morgens waschen Frauen in mühevoller Handarbeit die Kleidung am Fluss und Kinder plantschen im Wasser. Das Leben ist gemütlich und Reisende werden sich schnell in einer Hängematte wieder finden, um, genau wie die Laoten, das Leben etwas ruhiger angehen zu lassen.
Die Menschen, die hier leben, sind meist Selbstversorger und bauen ihren eigenen Reis und Rohrzucker an, fangen ihren eigenen Fisch und schneidern sich ihre eigene Kleidung. Doch das Leben hat sich auch in Si Phan Don gerade in den letzten Jahren stark verändert. Elektrizität hat in die Haushalte Einzug gehalten und mehr und mehr Touristen möchten sich einen eigenen Eindruck vom gemächlichen, friedvollen Leben auf Si Phan Don machen.
Wer dann genug hat von Ruhe, Entspannung und Nichtstun, dem bietet Si Phan Don auch noch die grössten Wasserfälle von ganz Südostasien. Ausserdem kann man hier auch, mit etwas Glück, die äusserst seltenen Irrawaddy-Delfine beobachten.

Filme/Bücher/Essen/Personen

Little Laos

Ein Tilt-Shift- Film von Jörg Daiber . Gefilmt in Vientiane, Luang Prabang, Kuang Si Falls, Nong Kiao , Luang Namtha , Phonsavan und Houayxay.

The Rocket!

„The Rocket“ ist das eindrucksvolle Spielfilmdebüt des Australiers Kim Mordaunt, wofür es auf der Berlinale 2013 den Amnesty International Filmpreis gab.
Der Film erzählt die Geschichte des fröhlichen Jungen Ahlo (Sitthiphon Disamoe), der nichts ahnt von den tragischen Umständen seiner Geburt. Doch seine Kindheit scheint unter einem schlechten Stern zu stehen. Als seine Familie wegen eines Stauseeprojekts ihr Dorf verlassen muss, kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Er wird mit seinem Vater und seiner Grossmutter in einem Lager untergebracht, wo er den Zorn der Mitbewohner auf sich zieht. Das Urteil über Ahlo ist bald gefällt: Er ist verflucht und bringt Unglück. Halt gibt dem Jungen nur die Freundschaft zur gleichaltrigen Malaria-Waisen Kia (anbetungswürdig: Loungnam Kaosainam), die mit ihrem Onkel Purple zusammen lebt und weiss, wie es ist, sich als Ausgestossener zu fühlen. Die odysseehafte Suche nach einem neuen Zuhause führt die Gruppe durch das laotische Hinterland. Dabei kommen sie zu einem Dorf, das von einem Raketenfestival in Atem gehalten wird. Hier sieht Ahlo seine Gelegenheit, sich als Glücksbringer zu beweisen und nimmt an dem gefährlichen Wettbewerb teil.
The Rocket“ verbindet die bewegende Geschichte eines Jungen mit tiefen Einblicken in die Lebensumstände in einem von Armut und Aberglauben geprägten Land. An Mordaunts Film stimmt einfach alles. Er ist alltäglich und magisch, ein realer Spuk, schön und tragisch, unsentimental rührend und herzerwärmend humanistisch.

On Safer Ground!

Dieser wunderbare Dokumentarfilm begleitet eine Jugendmannschaft von fussballverrückten Burschen aus Phonsavan in Nordwestlaos zum Gothia Youth Word Cup 2010 nach Götheborg in Schweden. Der Gothia Cup ist das weltgrösste Jugendturnier. 2010 nahmen an dieser Fussball-Weltmeisterschaft der unter 18jährigen über 1560 Teams aus 71 Ländern teil.
Der Film zeigt die Reise der Mannschaft, die als erstes laotisches Fussballteam in der Geschichte ausserhalb Asiens spielte, von ihrem einfachen heimatlichen Trainingsplatz bis ins Gamla Ullevi Stadion in Götheborg. Dort wird das Team in Anerkennung seines hervorragenden Sportsgeistes mit dem Fair Play Cup ausgezeichnet. Über 25 000 Zuschauer feiern die laotischen Spieler, die nach vielen grossartigen Siegen gegen die Mannschaften aus den USA, Brasilien, Schweden, Ungarn und Schottland bis ins Halbfinale vorgestossen sind.
Was keiner der Zuschauer ahnt. Es ist eine Tragödie, die diesen Erfolg für die Jungen noch bedeutungsvoller macht. Phonsavan, die Heimat der Spieler, ist die Region in Laos, die am meisten von der Altlast des Vietnamkrieges betroffen ist. Zwischen 1964 und 1973 wurde von der US-Army alle acht Minuten rund um die Uhr eine Ladung Bomben auf Laos abgeworfen. Der Trainer der Mannschaft, Manophet Mouidouangdy, der in der Blindgängerbeseitigung tätig war, starb überraschend kurz vor dem Turnier. Die Jungen sahen so das Turnier auch als Gelegenheit für sein Andenken zu spielen.

Sam Niang – Ein Fischer in Si Phan Don!
Von Ferne betrachtet verschwimmen die Seil vor der Gischt, welche die schlammig-braunen Fluten aufwirbeln. Es sieht dann aus als würde Sam durch die Luft schreiten, von einer geheimnissvollen Macht in der Schwebe gehalten. Doch Sam muss vorsichtig sein, vor allem auf dem Rückweg, beladen mit seinem Fang. „Sonst bin ich tot“, sagt Sam, „und wer kümmert sich dann um meine Kinder?“

Mit Dr. Siri unterwegs in Laos!

Reiseführer für Laos zu kaufen ist kein Problem. Gute Dienste leistet
z. B. das Stefan Loose Travel Handbuch (6. vollständig überarbeitete Ausgabe 11/2014). Wer sich dem Land etwas weniger konventionell nähern will, sollte einen Blick in die Krimis um den (erfundenen) 74jährigen Pathologen Dr. Siri werfen.
Dr. Siri Paiboun ist eine der ungewöhnlichsten Krimi-Figuren auf dem Buchmarkt. Erschaffen hat sie der Weltenbummler Colin Cotterill. Der 1952 geborene Brite ist offenbar früh in Südostasien hängen geblieben und lebt heute im Norden Thailands.
Dr. Siri ist eigentlich Arzt und wird vom kommunistischen Regime gezwungen auch weit über das Pensionierungsalter hinaus als Leichenbeschauer und Ermittler wider Willen zu arbeiten. Dabei stehen ihm der leicht geistig behinderte Herr Geung und die übergewichtige Krankenschwester Pui zur Seite. Geung leidet unter dem Down Syndrom und der Regierung missfällt denn auch, dass ihn Siri als Assistenten einspannt.
Dr. Siris Welt wird stark von seinem Glauben an Geister bestimmt. Oft erlebt er im Traum – oder in Trance-Zuständen entscheidende Episoden seiner Kriminalfälle und findet dabei Hinweise, die zur Lösung des Falles führen.
Die Dr. Siri Bücher – auf Deutsch sind sieben, auf Englisch 9 Bände erhältlich – eröffnen immer wieder Einblicke in die Lebenswelt und Geschichte des Landes, das durch den Vietnamkrieg in den Fokus des Westens kam.

reise durch laos

Laotisches Essen

Die laotische Küche ist sicher nicht so berühmt und vielfältig wie die Küche der Nachbarländer China, Thailand und Vietnam. Aber die kulinarischen Spezialitäten des Landes haben durchaus ihren Reiz. Es wird mit leichten und frischen Zutaten wie Koriander, Minze und Zitronengras gekocht. Das Nationalgericht, ein Kräuter-Fleischsalat, heisst Laap.

Hier ist das Rezept (Zutaten für 4 Personen):
ca. 800 Gramm Fleisch nach eigener Wahl (Truthahn, Huhn oder Rind schmecken am besten)
2-3 Zwiebeln
4-5 frische Chilischoten
1 Bund Minze, Blätter von Stielen trennen
1 Bund Dill
1 halbe Gurke, geschält, halbiert und von Kernen befreit
1 Teelöffel kleingehacktes, frisches Zitronengras
3 Esslöffel Sojasosse
etwas grober Pfeffer
Saft einer halben Zitrone
2-3 Esslöffel Reis aus der Tüte, in Pfanne braun rösten und dann wie groben Pfeffer mahlen

Das Fleisch in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit sehr wenig Öl in einer Pfanne kurz durchbraten. Pfanne zur Seite stellen, wird noch gebraucht. Dann Fleisch in sehr kleine Streifen schneiden (ca. 10mm x 3 mm) und in eine Schüssel geben. Zwiebeln, Dill und 2-3 Chilischoten ebenfalls kleinschneiden und zu dem Fleisch geben. Gurke in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und ebenfalls dem Fleisch hinzufügen. Alles vorsichtig verrühren und zur Seite stellen. Sojasosse, Zitronensaft, Zitronengras, Pfeffer in die Pfanne geben, in der das Fleisch gebraten wurde und praktisch die Pfanne damit „ausspülen“ (das ganze soll den Geschmack von dem gebratenen Fleisch annehmen). Dann die so entstandene Sosse in die Schüssel mit dem Fleisch geben und den gerösteten, gemahlenen Reis hinzufügen. Alles gut verrühren und gegebenenfalls mit zusätzlicher Sojasosse, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Schliesslich die Minzeblätter noch unterheben, und das ganze mit einigen Minzeblättern und den restlichen Chilischoten als Farbtupfer garnieren. Sofort servieren, nicht erst ziehen lassen! Der Salat wird traditionell mit gedünstetem Klebreis serviert. Der Klebreis wird mit der Hand gegessen. Ersatzweise geht natürlich auch ganz normaler Reis. Tipp: An Stelle des Fleisches kann man auch festen Fisch nehmen, der beim Umrühren nicht zerfällt.

Das Makphet (zu deutsch: Chili)

ist unsere Restaurantempfehlung in Vientiane. Dieses „Non-profit-Restaurant“ wird von der Organisation Friends-International als Schulungszentrum für Strassenkinder betrieben. Die Küche ist erstklassig (Miele-Guide Auszeichnung 2009/2010 als eines der besten Restaurants in Asien) und der schüchterne Charme der jungen MitarbeiterInnen ist liebenswert. Die Preise liegen über dem örtlichen Durchschnitt, aber sowohl das Essen als auch der Gedanke hinter dem Restaurant sind es allemal wert.

Eine Bemerkung zu den Preisen. Sie liegen zwar über dem örtlichen Durchschnitt, sind aber für Schweizer Verhältnisse immer noch unglaublich günstig. Das teuerste Hauptgericht auf der Karte, der „Ancient Fish“ (übrigens sehr empfehlenswert: Frittierter Fisch mit Cashewnüssen, Zitronengras und einer fantastischen Sosse, dazu Klebereis im traditionellen Körbchen) kostet 82’000 Kip. Das sind umgerechnet etwa 9 Franken! Ich persönlich fand das Essen im Makphet sehr gut und die Bedienung hinreissend und kann daher einige Bewertungen bei Tripadvisor überhaupt nicht nachvollziehen.

Sam Niang – Ein Fischer in Si Phan Don!

Während der Monsunzeit führt der Mekong zwanzigmal so viel Wasser wie zu normalen Jahreszeiten. Für einen Fischer wie Sam Niang bedeutet das: Der Fluss bringt in dieser Zeit auch mehr Fische, doch sind sie schwieriger zu fangen. Sam hat sich deshalb eine Seilbrücke gebaut, nahe den Mekongfällen Khone Phapheng, über die er zu seinem speziellen Fangplatz gelangt. „Brücke“ ist dabei ein wenig übertrieben. Zwei Hanfseile sind es, die Sam ans andere Ufer gespannt hat, und sein täglicher Arbeitsweg ist schwankend.

 Follow my blog with Bloglovin
Previous post

Luzern Der City Guide

Next post

Zahlungsmittel zum Reisen! Kreditkarte?