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Potosi, die Minen Hauptstadt…

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Die Fahrt nach Sucre wahr etwas Abenteuerlich da ich mich für den Local Bus entschied, so stand ich also Morgens um 8.30 schön Brav mit meinem Backpack auf dem Peron und Wartete neben 49 Einheimischen, Altersgruppe 3 Monate bis 89 Jahre, auf meinen Bus. Ach ja nicht zu vergessen der Süsse Welpe, der auch sichtlich erfreut ab dem Gringo wahr.

Der verbleibende Rest schaute mich mehrheitlich etwas schief an und fragten sich was der wohl will, schliesslich gibt es ja die schönen Luxus-Liner. Nöö, ich wollte früh morgens weg aus Sucre und mir die Kohle Sparen für den Luxus-Liner. Kaum hatte ich auf meinem verschmierten Sitz Platz (Gute Idee nur zu Duschen und Kleider am Abend zu wechseln), kam eine Freundliche Dame auf mich zu und wollte irgendwas auf Spanisch erklären. Dieses ist noch nicht so gut, aber ich verstehe das ich meinen Fensterplatz gegen einen Gangplatz 4 Reihen weiter hinten tauschen soll, damit ein par nebeneinander Sitzen kann. Äähh Sorry, Inglisch?? 😉 No, No Bla bla. Sie konnte kein Englisch, laberte und gestikulierte aber wild weiter so das ich mich entschloss zu wechseln. Ahh, si por favor. Der Rest der Fahrt unterhielt ich mich während des Spanisch Unterrichts mit einem Kleinkind, besser gesagt es versuchte es via Fusstritten in meine Rückenlehne mit mir zu kommunizieren. So nach 3 Stunde dachte ich bereits schon an einen Rückenbruch und bewunderte die Riesige Kraft in diesen kleinen Kindesbeinen.

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Panorama Blick auf die Minenstadt Potosi

Beim Busterminal angekommen entschied ich mich dann erneut wieder für den Fussmarsch ins Zentrum, gehört ja dazu. Nur wahr es dieses mal leider ein 2 Stunden Fussmarsch wovon es 1 Stunde Regnete. Während des Laufens konnte ich mich dann selbst verfluchen das ich die 70 Rappen für das Taxi oder 20 Rp. für den Bus gespart habe und jetzt Klatsche Nass bin. Die Einheimischen hatten dafür auch wieder ihren Spass am Nassen Chico. Im Zentrum angekommen traf ich dann glücklicherweise auf 7 Argentinier, welche mich gleich mit in ein Hostel nahmen. So landete Ich im Koala Hostel welches Zentrums nah gelegen ist und nebenbei noch eigene Touren anbietet. Ganz geschweige von Besten Frühstück das ich bis jetzt auf meiner Reise erlebt habe.

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Big Breakfast im Koala Hostel.

Den Hauptgrund warum man Potosi besucht sind Natürlich die Minen, also sah Ich mich gezwungen eine solche Tour zu unternehmen. 😉

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Blick auf den Cerro Rico in dem sich die Unzähligen Minen befinden.

Die Auswahl auf den Anbieter fällt hierbei allerdings nicht ganz leicht, da sie an jeder Ecke angeboten werden. Schlussendlich hat mich das Angebot von Big Deal überzeugt. Preislich sind sie zwar eher Teuer, bezeugen am durch eine Ausführliche und Authentische Tour. Anderst als bei anderen Anbietern besichtet man mit ihnen eine Aktive Mine.
Morgens um 8.30 wahr Offizieller Start. Richtig los ging es dann um 9.00 zum Glück hatte ich meine innere Uhr bereits auf Bolivien eingestellt und lief erst um halb neun los im Hostel.
Erster Stop wahr der Miners Markt in Potosi, wo man neben den Handelsüblichen Artikeln auch Dynamit erstehen kann, ist etwa das gleiche wie eine Stage Sellerie Kaufen hier und ein beliebtes Souvenir. Als dann alle ihr Silvester Feuerwerk hatten, ging es eine Station weiter wo wir unsere Schutzkleidung bekamen und wie immer Sicherheitseinführung mit anschliessendem Minören-Schnaps (96%).
Die erste Station führte uns zur Gesteinsreinigungsanlage wo mittels Chemikalien die Rohstoffe ausgewaschen werden. Ausser uns trug niemand einen Brille, Handschuhe oder ähnliches, dafür genügend Vernarbungen am ganzen Körper.

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Mittels Chemikalien werden die Rohstoffe aus dem Gesteinpulver gewaschen.

In der Mine drinnen hiesse es dann erst einmal Kopf runter, die Durchgangshöhe betrug Zeitweise nur knapp einen Meter. In 3 Km Fussmarsch durch die Mine trafen wir die verschiedensten Arbeitsstellen an.

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Absicherung der Mine

Erstaunlich wieviel hier noch von Hand geschieht. Minöre mit Prall gefüllten Backen voll mit Coca, Minenwagen die zwischen 2-3 Tonnen wiegen werden noch von Hand aus der Mine geschoben.

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Die Wagen wiegen zwischen 2-3 tonnen und werden von Handgeshoben.

In der Mitte der Mine besuchten wir noch den Minören Teufe Tio, den die Minöre glauben das sie im Berg Gott nicht beschützen kann. Der gute sieht ein bisschen obszön aus muss aber so sein da er für die Gute Fruchtbarkeit der Böden sorgen muss. 😉

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Der Minenteufel TIO
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