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La Paz, die Rote Stadt…

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Nach Arequipa der Weissen Stadt folgte nun La Paz die Rote Stadt.
Ob sie diesen Namen wirklich trägt kann ich nicht bestätigen, den sie hat ihn von mir bekommen wegen ihren zahlreichen Ziegelfarbenen Häuser. Verputz ist hier nicht an der Tagesordnung.

Dennoch ist La Paz die bis jetzt beeindruckendste Stadt die ich je erlebte, sei es der Verkehr oder ihre schirre Grösse. Ich bin mir nicht einig ob es Verkehrstechnisch in Ica Wilder zu und her ging aber mehr Autos hat es hier und die Abgas belastung ist um einiges höher. Ein Weisses Shirt bleibt nicht lange Weiss.

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Aber was La Paz am meisten ausmacht ist seine Lage und Bauform auf 3800 M.ü.M. erbaut ihn den Tal Kessel und ihn die angrenzenden Hänge. Das Bild das sich einem ergibt wenn man auf die Stadt hinunter Blickt ist schwer zu beschreiben und selbst mit einer Panorama Aufnahme kann man das Gesamte ausmass nicht erfassen. Als unser Bus aus Copacabana sich der Stadt annäherte und diese rechts erschien, stand fast die komplette Linke Busseite auf um rechts aus dem Fenster zu blicken.

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Dieser Ausblick kann man auch bei einer Stadtbesichtigung mit einer der Beiden Gondelbahnen, welche Neu erbaut wurden, erhaschen. Für umgerechnet 90 Rappen gibts hier das Retour Ticket. Ein Schnäppchen, wie alles hier im gegesatz zu Schweizer Preisen. Mein Backpacker Tagesbudget von 40 Franken kriege ich beim besten willen nicht vernichtet. Ein Gutes Abendessen mit Getränk kostet nicht mehr als 3 Franken. Strassenküche gibts für 1 Franken und Schmeckt wie bei Grossmutti, die Kochen ja meistens auch da. 😉 Ein nachteil an der Bolivianischen Küche ist die Etwas „Fast Food“ lastige ernährung.

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Ein besonderes Abenteuer wahr der Besuch des Frauen Wrestling. Zum Anfang wahr die Angelegenheit ja noch etwas langweilig, aber spätestens als Glasflaschen aus dem Publikum auf den Ring flogen wurde es Interessanter. Auch die Wrestlerinen schenkten sich immer weniger, in welchen Gesunden Rahmen dies noch geschah ist schwer abzuschätzen. Die eine Dame verliess nach einen Sturz aus dem Ring auf den Betonboden frühzeitig das Schlachtfeld. Das man sich hier in Südamerika befindet, bemerkte man spätestens dann als Geissköpfe ins Spiel kamen und andere Tier Innereien. Da wir bis anhin auch immer leicht in Mitleidenschaft gezogen wurden, fanden es ab hier unsere Weiblichen Begleiterinnen nicht mehr so amüsant. Besonders jene die den Geisskopf ab bekam. Da wir als Muzungus VIP Plätze in der ersten Reihe hatten, entschloss ich mich auch für eine Zigaretten Pause ein par meter vom Ring entfernt, so lange noch Organe ins Publikum flogen. Im ganzen ein sehr gelungener Abend, mit Einblick in die etwas andere Wrestling Kultur.

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Ein weiteres muss auf meiner Liste wahr die Down Hill fahr auf der Yungas Road, oder auch als World Dangeroust Road bekannt. Etwas kurlig fand ich die sehr ernste Sicherheitsinstruktion mit anschliessendem Alkohol Ausschank, ist anscheinend Ritual. Der Alkohol allerdings verzog einem das gesammte Gesicht und diente höchstens als Bremsreiniger. Anschliessend ging es im Schneeregn los auf die 61 Km lange Abfahrt.
Durch die Wetter bedingungen bestand die Herausforderung eher darin nicht zu erfrieren als nicht die Klippen herunter zu stürzen. Zum Glück wurde es im Dschungel Part wieder Warm, dafür durften wir Knie tief durch Morast Watten, da es einen Erdrutsch gab. Wie bei der Sicherheitsinspektion erwähnt besteht die grösste Gefahr durch andere Teilnehmer mit geringen Fahrrad Erfahrung, was sich auch schon bald durch erste auffahr Unfälle bestätigte. Das Death Road Down Hill, wahr nach erreichen des Warmen Dschungels und absetzen an die Spitze eine gelungener Ausflug mit etwas Aktion und Coolen Wasserdurchfahrten, sowie einer Atemberaubenden Landschaft, welche sich uns leider nicht ganz zeigte wegen des etwas schlechten Wetters. Zum Abschluss gab es noch eine Kalte Dusche im Dschungel und ein Gemeinsames Abendessen, bevor es wieder auf die 3.5 Stündige Rückfahrt nach La Paz ging. Der Bus wurde kurzerhand zum Partymobil umfunktioniert und so verging die Zeit zügig. Das man auch bei einem Preiswerten Anbieter eine Top Ausrüstung und ein gutes Rahmenprogramm sowie Lunchs erhält hat hiermit Barracuda-Biking bestens erwiesen. Ein Ausführlicher Video Beitrag zur Yungas Road wird noch Folgen!

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Am Weihnachtstag wurde ich von Urban Rush auf ein ganz Spezieller Adrenalin Kick eingeladen. Mehr zu meinem Besuch dort erfährst du hier. Und nicht vergessen bei einem besuch den Rabattcode: FREEONTRAVEL zu nennen damit ihr die 5% Rabatt erhält.

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Ideal zu Weihnachten passend, stattete ich noch dem Kaffeehaus Brosso einen Besuch ab. Anscheinend soll es hier den besten Kaffe und die Besten Torten geben. Und Ja, ich kann es bestätigen, es ist so! Den Kaffe und das Stück Torte welches ich auf Empfehlung des Restaurantleiters genoss wahr ein Traum.

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Übernachtet habe ich in Adventure Brew Hostel welches nur 500 meter unterhalb des Busbahnhofes liegt und auch vom eigentlichen Zentrum nur 10 Minuten entfernt ist.

Für mich gehört La Paz definitiv zu den Welt Top Städten, ein muss auf jeder Städtereise-Liste.

 

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